Die wichtigsten Fragen rund um den Bewerb haben wir im Folgenden für dich zusammengefasst. Solltest du darüber hinaus noch Rückfragen haben, wende dich jederzeit gerne an uns!
Allgemeines zum Ideenbewerb
Die Stadt Salzburg lädt alle dazu ein, konkrete Vorschläge einzubringen, wie sich die Mobilitätsziele der Stadt Salzburg bis 2040 erreichen lassen. Gesucht sind umsetzbare Ideen für den Alltag – vom attraktiveren Zu‑Fuß‑Gehen über bessere Öffis bis hin zu neuen Technologien.
Die Ziele des Mobilitätsplans 2040 stehen fest. Mit dem Ideenbewerb möchte die Stadt wissen, wie diese Ziele erreicht werden können – aus Sicht der Menschen, die täglich in Salzburg unterwegs sind.
Alle! Jede natürliche Person ist herzlich eingeladen, ihre Ideen einzureichen.
Nein. Wichtig ist, dass sich deine Idee auf die Mobilität in der Stadt Salzburg bezieht.
Nein. Der Ideenbewerb richtet sich ausschließlich an Einzelpersonen (natürliche Personen). Ideen können daher nicht im Namen von Organisationen, Vereinen oder Unternehmen eingereicht werden. Eine Einreichung als Team ist allerdings möglich.
Ja. Auch Kinder und Jugendliche können teilnehmen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung einer erziehungsberechtigten Person erforderlich.
Ja, die Teilnahme am Ideenbewerb ist kostenlos.
Die Sprache des Ideenbewerbs ist Deutsch. Einreichungen in anderen Sprachen sind möglich und werden im Rahmen des Bewerbs mittels einer DeepL-Integration ins Deutsche übersetzt.
Ideen & Inhalte
Alle Ideen, die zur Verbesserung der Mobilität in Salzburg beitragen – von kleinen Maßnahmen im Stadtteil bis zu größeren stadtteilübergreifenden Konzepten oder Pilotprojekten.
Nein. Auch bewährte Ideen aus anderen Städten sind willkommen, wenn sie für Salzburg sinnvoll adaptiert werden können.
Ja. Gerade erfolgreiche Beispiele aus anderen Städten können wertvolle Impulse für Salzburg liefern.
Nein. Es braucht keinen fertigen Projektplan oder ein umfangreiches Konzept. Wichtig ist, dass die Idee verständlich beschrieben ist und alle Einreicherfragen beantwortet sind. Erste Gedanken zu den einzelnen Fragen reichen aus (1–2 Sätze).
Im Einreichformular wirst du Schritt für Schritt durch kurze Leitfragen geführt. Es braucht keinen fertigen Projektplan oder ein ausgearbeitetes Konzept – klare Gedanken in wenigen Sätzen genügen. Du musst auch kein Experte oder keine Expertin sein – deine Perspektive reicht vollkommen aus!
Folgende Angaben werden abgefragt:
Titel
Ein kurzer, prägnanter Titel für deine Idee.
Kurze Beschreibung
Fasse deine Idee in 1–2 Sätzen zusammen.
Ausführliche Beschreibung
Hier hast du mehr Platz, um deine Idee zu erklären. Beschreibe das dahinter liegende Problem, deinen Lösungsvorschlag und alles, was uns hilft, deine Idee besser zu verstehen.
Zusatzfragen
1. Welchem Themenfeld lässt sich deine Idee am besten zuordnen?
(Auswahlfeld – siehe Abschnitt „Themenfelder / Zuordnung“)
2. Für welche/n Stadtteil/e ist die Idee gedacht?
Bitte nenne den Stadtteil oder „Gesamtstadt“.
3. Falls möglich: Wo genau soll die Idee umgesetzt werden?
(z. B. Straßenname, Hausnummer – optional)
4. Wer könnte die Idee umsetzen?
Zum Beispiel die Stadt Salzburg, du selbst, ein Unternehmen oder ein Verein.
5. Welche Herausforderungen siehst du?
Welche Hürden könnten bei der Umsetzung auftreten – zum Beispiel rechtliche, technische oder finanzielle Aspekte?
Es geht hier nicht um eine detaillierte Analyse. Erste Einschätzungen in 2–3 Sätzen reichen völlig aus. Uns interessiert vor allem, ob die Idee aus deiner Sicht grundsätzlich umsetzbar ist und wo mögliche Stolpersteine liegen könnten.
6. Kennst du erfolgreiche ähnliche Konzepte oder Projekte?
Gibt es Beispiele aus anderen Städten oder Ländern? (optional)
7. Welche Wirkung erwartest du?
Welche Veränderungen könnte deine Idee bewirken? Zum Beispiel ökologische Effekte, positive Auswirkungen für bestimmte Zielgruppen oder eine größere Reichweite.
Auch hier geht es nicht um Berechnungen oder genaue Prognosen – erste Gedanken in 2–3 Sätzen genügen. Wichtig ist deine Einschätzung, ob und warum die Idee Wirkung entfalten kann.
8. Zu welcher Altersgruppe gehörst du?
(Auswahlfeld) Die Angabe hilft uns, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und das beste Jugendprojekt zu ermitteln.
Der Fokus des Bewerbs liegt auf Ideen und Lösungsvorschlägen. Solltest du „nur“ ein konkretes Problem melden wollen, bitte nutze salzburg direkt.
Ja. Die Idee sollte grundsätzlich umsetzbar sein – auch wenn Details später ausgearbeitet werden. Die Umsetzbarkeit ist eines der Kriterien, nach denen die Jury die eingereichten Ideen bewertet.
Ja, du kannst mit bis zu drei Ideen pro Kategorie am Bewerb teilnehmen. Solltest du mehr Ideen einreichen, nehmen die zuletzt eingestellten Ideen am Bewerb teil; alle davor eingegangenen weiteren Ideen werden nicht berücksichtigt.
Ja. Einreichungen als Team sind möglich. Bitte verwende dazu die Funktion „Teammitglieder“ in der Plattform.
Die Idee kann bis zum Abschluss der Einreichphase jederzeit ergänzt, bearbeitet oder zurückgezogen werden.
Ja. Ergänzende Materialien können in der Plattform hochgeladen werden.
Themenfelder / Zuordnung
Es stehen neun Themenfelder zur Auswahl, die die Ziele des Mobilitätsplans 2040 abbilden. Alle Informationen zu den Themenfeldern findest du hier.
Ja. Für jede Idee ist ein Themenfeld auszuwählen.
Wähle einfach das Themenfeld, das am besten zu deiner Idee passt. Falls nötig, wird die Idee später korrekt zugeordnet.
Ja. Der Auftraggeber kann eine Idee im Auswahlverfahren einem anderen Themenfeld zuordnen.
Die Bewertung der Ideen orientiert sich am jeweiligen Themenfeld bzw. sektoralen Ziel. Pro Themenfeld wird eine Idee ausgezeichnet; maßgeblich ist daher der Beitrag der Idee zur Erreichung des jeweiligen Ziels.
Jury & Bewertung
Eine Vorjury und eine Hauptjury mit Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen. Diese findest du hier.
Die Bewertung erfolgt anhand folgender Kriterien und Gewichtungen:
• Ideennutzen (40 %): Trägt die Idee wirksam zur Erreichung des jeweiligen sektoralen Ziels bzw. Themenfelds bei? Maßgeblich ist der konkrete Beitrag der Idee zu den Zielen des Mobilitätsplans 2040.
• Umsetzbarkeit (30 %): Ist die Idee realistisch umsetzbar? Berücksichtigt werden rechtliche, technische, organisatorische und finanzielle Aspekte sowie die grundsätzliche Realisierbarkeit.
• Innovationsgrad (20 %): Bringt die Idee neue Ansätze oder sinnvolle neue Kombinationen bestehender Lösungen für Salzburg? Auch bewährte Konzepte aus anderen Städten können hier positiv bewertet werden, wenn sie gut auf Salzburg übertragbar sind.
• Nachhaltigkeit / ökologische Wirkung (5 %): Leistet die Idee einen Beitrag zum Klima‑, Umwelt‑ oder Ressourcenschutz, etwa durch Emissionsreduktion, Flächeneffizienz oder langfristige ökologische Effekte?
• Soziale Wirkung & Inklusion (5 %): Berücksichtigt die Idee unterschiedliche Bedürfnisse von Nutzer:innengruppen und trägt sie zu einer gut zugänglichen und sicheren Nutzung von Mobilität bei?
Ja. Sie dürfen Ideen einreichen, sind jedoch von der Jurierung und von der Auszeichnung ausgeschlossen. Mitarbeitende der Stadt Salzburg aus anderen Abteilungen können am Ideenbewerb teilnehmen und auch gewinnen.
Nein. Die Entscheidungen der Jury sind endgültig.
Community-Voting
Die „Communitygewinneridee“ ist jene Idee, die im öffentlichen Online‑Voting die meisten Likes erhält.
Alle veröffentlichten Ideen stehen zur Wahl. Stimmen (Likes), die bereits während der Einreichphase abgegeben werden, zählen mit. Zusätzlich können alle Ideen bis zum 31. Mai von allen Interessierten geliked werden. Die Idee, die über den gesamten Zeitraum die meisten Likes sammelt, gewinnt das Community-Voting.
Alle im IdeaSpace registrierten Nutzer:innen können ihre Stimme abgeben.
Das Community-Voting läuft bis 31. Mai 2026, 23:59 Uhr.
Nein. Das Voting ist eine eigene Auszeichnung und hat keinen Einfluss auf die Jurybewertung.
Ja. Jury‑ und Community-Voting sind unabhängig voneinander.
Preise & Auszeichnungen
Es wird jeweils die beste Idee pro Themenfeld sowie folgende Sonderkategorien ausgezeichnet:
• Communitygewinneridee
• Idee „Out of the Box“ (höchste Punktezahl im Kriterium Originalität)
• beste Jugendidee (Altersgruppe bis 18 Jahre).
Nein. Die Gewinnerideen werden in den fachlichen Entwurf des Maßnahmenplan für die Stadt Salzburg übernommen und am Mobilitätstag der Stadt Salzburg im September 2026 auf der Bühne mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Die Gewinner:innen werden nach Abschluss der Juryphase schriftlich verständigt. Die Auszeichnungen erfolgen beim Mobilitätstag der Stadt Salzburg 2026.
Nein. Eine Auszeichnung bedeutet keine automatische Umsetzung.
Das Projektteam des Mobilitätsplans erstellt eine Beschlussvorlage, welche dem Gemeinderat vorgelegt wird. Die Gewinnerideen werden in dieser Vorlage enthalten sein.
Ja, das ist grundsätzlich möglich.
Rechte & Nutzung
Das Urheberrecht bleibt bei dir.
Ja. Mit der Einreichung stimmst du der kostenlosen Veröffentlichung und Nutzung deiner Idee zu.
Ja, sofern du dem nicht ausdrücklich widersprichst.
Ja. Du kannst einer Nennung widersprechen. Bitte schreibe in diesem Fall ein E-Mail an info@ideaspace.cc.
Ja. Du kannst deine Idee jederzeit weiterverwenden.
Datenschutz & Rechtliches
Es werden nur jene Daten gespeichert, die für die Durchführung des Ideenbewerbs erforderlich sind. Siehe dazu auch die AGBs der Plattform.
Ausschließlich für die Organisation, Durchführung und Kommunikation des Ideenbewerbs.
Nein, außer dies ist für die Durchführung des Ideenbewerbs notwendig oder gesetzlich vorgeschrieben.
Ja. Du kannst die Löschung deiner personenbezogenen Daten beantragen.
Inhaltlich gleiche oder sehr ähnliche Einreichungen können vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Maßgeblich ist in diesem Fall die zeitlich erste Einreichung. Die Entscheidung darüber, ob Ideen als inhaltlich gleich zu werten sind, obliegt den Fachmoderator:innen des Ideenbewerbs.
Unabhängig davon sind alle Einreicher:innen eingeladen, andere Ideen zu kommentieren und weiterzudenken. Durch Feedback, Ergänzungen und Diskussionen können Ideen gemeinsam weiterentwickelt werden – ganz im Sinne eines offenen Innovationsprozesses.
Netiquette & respektvoller Umgang
Ja. Der Ideenbewerb lebt vom offenen, respektvollen Austausch. Kommentare, Beiträge und Diskussionen sollen sachlich, konstruktiv und wertschätzend erfolgen. Herabwürdigende, beleidigende, diskriminierende oder sonst unzulässige Inhalte werden gelöscht. Der Auftraggeber und Salzburg Research behalten sich vor, bei wiederholten oder schweren Verstößen Nutzer:innen von der Plattform auszuschließen.
Sonstiges
Rückfragen zum Mobilitätsplan:
Michael Schwifcz, MSc
E: mobilitaetsplan2040@stadt-salzburg.at
Rückfragen zum Ideenbewerb:
Dr. Birgit Kolb, LLM.oec.
E: info@ideaspace.cc
